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Nationalsozialistische Wirtschaftspolitik und Kriegswirtschaft (1933 - 1945)

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VI. Quellen:

  • Hermann Schäfer: Wirtschaftsgeschichte der deutschsprachigen Länder (Ploetz, ISBN: 3-87640-345-6)
  • F.-W. Henning: Das industrialisierte Deutschland 1914 bis 1986 6. Auflage (UTB 337 Schöningh, ISBN: 3-506-99393-3)

Wichtige Daten zur Wirtschaft im Nationalsozialismus


2. Februar 1933
Hjalmar Schacht wird Reichsbankspräsident
Anfang April 1933
Gleichschaltung der landschaftlichen Organisationen: “Reichsnährstand”
10. April 1933
Aufhebung der Kraftfahrzeugsteuer zur Ankurbelung der Nachfrage nach Automobilen
Mai 1933
Mit dem “Gesetz zum Schutz des Einzelhandels” wird die Gewerbefreiheit abgeschafft.
Gründung der Metallurgischen Forschungsgesellschaft mbH (Mefo) zur Tarnung der Rüstungsfinanzierung
1. Mai 1933
Erstmals offiziell als Arbeiterfeiertag anerkannt.
10. Mai 1933
Bildung der “Deutschen Arbeiterfront” (DAF) als faktische Zwangsvereinigung von Arbeitern, Angestellten und Unternehmen , der NSDAP angeschlossen und Robert Ley unterstellt.
1. Juni 1933
Erster Reinhardt-Plan sieht Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen vor. Als Ehestandsdarlehen werden Bedarfsdeckungsscheine für Möbel und Hausrat ausgegeben.
23. September 1933
Baubeginn der Reichsautobahn (Frankfurt - Heidelberg)
29. September 1933
Das Reichserbhofgesetz setzt für alle Bauernhöfe von etwa 7,5 bis 12,5 ha die Eigenschaft als “Erbhof” fest, der ungeteilt auf den ältesten Sohn im Erbfall übergeht.
20. Januar 1934
Das “Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit” erhebt die DAF zur alleinigen Repräsentantin des “schaffenden Volks”. Der Kern der neuen Ordnung ist die “Betriebsgemeinschaft”
27. Februar 1934
Gesetz “zur Vorbereitung des organischen Aufbaus der deutschen Wirtschaft” erkennt die bestehenden Wirtschaftsverbände als alleinige Vertreter ihrer Wirtschaftszweige an. Einführung des Führerprinzips.
Herbst 1935
Rüstungsausgaben übersteigen erstmals die zivilen Investitionen.
Winter 1936
Das “Winterhilfswerk” der NSDAP veranstaltet erstmals sonntägliche Eintopfessen in Verbindung mit großangelegten Spendenaktionen.
1. April 1938
Ersatz der Mefowechsel durch Lieferschaftsanweisungen des Reiches. “Geräuschlose” Rüstungsfinanzierung durch Zwangsanleihen bei Banken, Sparkassen und anderen Kapitalstellen.
9./10. November 1938
“Reichskristallnacht”. Unter dem Vorwand des Ausgleichs wirtschaftlicher Schäden wird den Juden außerdem eine Sondersteuer von 1,12 Mrd. RM aufgebürdet.
Juli 1939
Das kreditpolitische Ermächtigungsgesetz beseitigt endgültig alle institutionellen Kontrollen staatlicher Kredit- und Finanzpolitik.

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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